Satzung

§ 1. Name, Sitz, GeschÀftsjahr

Die Gesellschaft fĂŒhrt den Namen „Urania – Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse e.V.“

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in der Landeshauptstadt des Freistaates ThĂŒringen Erfurt.

Das GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2. Zweck der Gesellschaft

Die „Urania – Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse e.V.“ fĂŒhrt die Traditionslinie der „Urania – Freies Bildungsinstitut e.V.“, gegr. durch Julius Schaxel mit damaligem Sitz in Jena sowie der ehemaligen „Urania – Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntniss“ inhaltlich und konzeptionell fort. Dadurch grenzt sich die Urania – Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse e.V. prinzipiell von den anderen MitnamenstrĂ€gern, insbesondere den Organisationen nach VR 559, 848 und 1015 beim Amtsgericht Erfurt ab.

Der Zweck der Gesellschaft ist die Förderung und DurchfĂŒhrung der fachbezogenen, interdisziplinĂ€ren wissenschaftlichen sowie kulturell- kĂŒnstlerischen Bildungsmaßnahmen zu ausgewĂ€hlten Themen der unterschiedlichsten Fachgebiete. Schwerpunkt ist hierbei die Breiten-, Jugend- und Erwachsenenbildung.

Weitere Aufgaben der Gesellschaft sind es ein Diskussionsforum fĂŒr GesprĂ€che von Spezialisten unterschiedlicher Disziplinen und thematisch berufener zu schaffen, die Herausgabe noch unveröffentlichter Materialien und anderer fĂŒr das Fachgebiet im weitesten Sinne relevanten Weisen zu unterstĂŒtzen sowie Publikationen hierzu in jeder Form zu befördern oder durchzufĂŒhren. Die Ergebnisse ihrer TĂ€tigkeit will die Gesellschaft in einer offenen Schriftenreihe publizieren, so wie den Kontakt zu internationalen Fachleuten und Gremien zum Thema zu pflegen, obligatorisch sein soll. Es werden VortrĂ€ge, Ausstellungen, Beratungen, Reisen und Exkursionen sowie Tagungen veranstaltet.

§ 3. GemeinnĂŒtzigkeit

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke und ist selbstlos tĂ€tig. Die Mittel der Gesellschaft werden nur fĂŒr satzungsmĂ€ĂŸige  Zwecke verwendet.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe Leistungen begĂŒnstigt werden.

§ 4. UnabhÀngigkeit

Die Gesellschaft erfĂŒllt ihre in § 2 formulierten Aufgaben in religiöser, weltanschaulicher und parteipolitischer UnabhĂ€ngigkeit unter Wahrung des Prinzips der Freiheit des Denkens.

§ 5. Mitgliedschaft

Die Gesellschaft hat ordentliche, Ehren- und fördernde Mitglieder. Mitglieder können natĂŒrliche und juristische Personen werden.

§ 6. Aufnahme von Mitgliedern

Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand und informiert die Mitglieder ĂŒber seine Entscheidung. Wenn mindestens die HĂ€lfte der ordentlichen Mitglieder der Entscheidung des Vorstandes widersprechen, entscheidet die Mitgliederversammlung. Über die Aufnahme von Ehrenmitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Antrag ist mit der Tagesordnung mitzuteilen. Erforderlich ist eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 7. Jahresbeitrag

Die ordentlichen Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festlegt. Dieser ist auf dem Aufnahmeantrag ausgewiesen.

(ist derzeit ausgesetzt)

§ 8. Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Mitteilung des freiwilligen Austritts am Ende des GeschĂ€ftsjahres, durch den Tod des Mitgliedes oder durch Ausschluss. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Antrag auf Ausschluss ist mit der Tagesordnung mitzuteilen.

§ 9. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Mitgliederversammlung und das PrÀsidium.

Desweiteren werden institutionelle Organe unterhalten, die zur ErfĂŒllung der Aufgaben benötigt werden:

1.     Julius- Schaxel- Seminar

2.     Urania- Reisen und Touristik

3.     Urania- Sport und Technik

4.     Urania- Kultur und Kunst

5.     Urania- Wissenschaft und Bildung

6.     Urania- Edition (Edition Unicorn)

7.     Urania- Wohlfahrt

§ 10. PrÀsidium

Das PrĂ€sidium besteht aus dem PrĂ€sidenten, dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer und dem Schatzmeister, deren Aufgaben vom PrĂ€sidium bestimmt werden. Zwei PrĂ€sidiumsmitglieder vertreten gemeinsam. Die Aufnahme in das PrĂ€sidium ist ausschließlich von der fachlichen Eignung abhĂ€ngig. Dem PrĂ€sidium obliegt die Leitung der Mitgliederversammlung. Die Amtszeit des PrĂ€sidiums ist nicht begrenzt. Die Wahl des PrĂ€sidiums erfolgt auf der Mitgliederversammlung durch die ordentlichen Mitglieder in geheimer Wahl.

§ 11. Mitgliederversammlung

Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehört die Wahl des PrĂ€sidiums sowie die Festlegung der kĂŒnftigen AktivitĂ€ten der Gesellschaft.

Das PrÀsidium lÀdt zu den Mitgliederversammlungen bei Bedarf ein. Die Einladung zu den Mitgliederversammlungen erfolgt vier Wochen vor dem Termin bei gleichzeitiger Mitteilung der Tagesordnung.

Die Mitgliederversammlung fasst BeschlĂŒsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder. BeschlĂŒsse werden schriftlich festgehalten. Über die Mitgliederversammlung wird ein Protokoll gefĂŒhrt, welches vom PrĂ€sidium zu unterschreiben ist. Außerordentliche Versammlungen kann nur das PrĂ€sidium aus eigenem Entschluss bei Einstimmigkeit einberufen. Auf Antrag von mindestens einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder muss eine solche Versammlung abgehalten werden, wenn das Interesse der Gesellschaft dies erfordert.

§ 12. Schlussbestimmungen

BeschlĂŒsse zur Änderung der Satzung sowie der Beschluss zur Auflösung der Gesellschaft können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln aller ordentlichen Mitglieder gefasst werden. Gleiches gilt fĂŒr den Zweck der Gesellschaft.

Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall steuerbegĂŒnstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegĂŒnstigten Zwecken zu verwenden.

BeschlĂŒsse ĂŒber die kĂŒnftige Verwendung des Vermögens dĂŒrfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgefĂŒhrt werden.

§ 13. BestÀtigung der SatzungsÀnderung

Diese Satzung wurde am 29. Juli 2003 in Erfurt geÀndert und mehrheitlich beschlossen, was durch die Unterschriften des beauftragten PrÀsidiums bestÀtigt wurde.

Änderungen erfolgten durch Beschluß der Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12. September 2003.

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